Die große Welle am Tejo

Gut möglich, dass das neue Museum der Kunst, Architektur und Technologie (MAAT) schon bald zu einem neuen Wahrzeichen von Lissabon wird.

Das im Oktober 2016 eröffnete Gebäude der Kulturstiftung des Energiekonzerns EDP ist in der Tat spektakulär: Einer großen Welle gleich liegt der Museumsbau am Ufer des Tejo. Die Fassade besteht aus beinahe 15.000 hellen Kacheln, das gewölbte Dach ist für Besucher zugänglich und bietet einen wunderbaren Ausblick auf den Fluss, die Ponte 25 de Abril und die Christusstatue am anderen Ufer.

Gerade einmal zwölf Meter hoch ist das von der britischen Architektin Amanda Levete entworfene Bauwerk und versperrt damit nicht den Blick auf die historischen Gebäude, die es im Stadtteil Belém im Überfluss zu bestaunen gibt.

Das Herzstück im Inneren bildet die eintausend Quadratmeter große Oval Gallery, die zur Museumseröffnung als Ausstellungsfläche für das Projekt Pynchon Park der französischen Künstlerin Dominique Gonzales-Foerster genutzt wird.

Im MAAT sowie in den Räumen des nebenan gelegenen Elektrizitätsmuseums sollen künftig in wechselnden Ausstellungen moderne Kunst, Architektur und Technologie vereint werden.

MAAT - Museu de Arte, Arquitetura e Tecnologia
Avenida Brasília
Mittwoch-Montag 12-20 Uhr, Eintritt frei (bis Frühjahr 2017)

Stand: Dezember 2016 











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